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Frühling ist die Zeit des Erwachens in der Natur und in der heimischen Tierwelt.
Mancher Spaziergänger wird besonders geschützte Tierarten wie zum Beispiel den Igel wieder zu Gesicht bekommen.
Es ist verboten, Igel zu fangen oder gar zu töten. Auch ihre Nester darf man nicht zerstören. Das Naturschutzgesetz erlaubt jedoch die Pflege kranker, verletzter und hilfloser Igel.
HILFSBEDÜRFTIG sind :
verwaiste Igelsäuglinge (tagsüber ausserhalb des Nestes, Augen u. Ohren geschlossen, evtl. unterkühlt),
sichtbar verletzte Igel,
kranke Igel (tagsüber herumlaufend oder apathisch herumliegend, mager und eingefallene Augen).
AUSNAHMEN sind :
Aufgestörte Igel ( z. B. durch Gartenarbeiten oder einen Hund) suchen auch tagsüber einen neuen Unterschlupf.
Um diesen Tieren fachgerecht zu helfen, genügt Tierliebe allein nicht!
Daher die dringende Bitte:
Setzen Sie sich sofort mit einem igelkundigen Tierarzt und / oder einer Igelstation oder dem ansässigem Tierheim in Verbindung.
Dort wird der Igel nicht nur medizinisch behandelt, sondern auch fachkundiger Rat erteilt, ohne den viele Igel zu einem qualvollen Tod verurteilt sind.
FRÜHLING ist auch die Zeit des Vermehrens in der Tierwelt!
Bitte denken Sie daran dass im Ortenaukreis ca. 2000 freilebende, wilde bis halbzahme Katzen leben, die fleißig ihren Nachwuchs produzieren können, weil sie nicht kastriert oder sterilisiert sind.
Als Rechenbeispiel für die Entwicklung der Katzenpopulation kann man annehmen dass ein Katzenpaar im Jahr zweimal Nachwuchs bekommt und wenn jeweils nur drei Kätzchen pro Wurf überleben, dann ergibt das nach 10 Jahren über 80 Millionen Kätzchen.
Deshalb bittet der Tierschutzverein Sie darum, wenn Sie freilebende, wilde Katzen füttern, dann lassen Sie die Tiere auch kastrieren oder sterilisieren um unkontrollierten Nachwuchs und damit millionenfaches Tierleid zu verhindern.
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